Alltag, Krise, Solidarität und Widerstand

 

Vortrag und Diskussion mit der Initiative „Wilhelmsburg solidarisch“.

Beginn 19 Uhr / Stern – Platanenallee 1 – Aschaffenburg

Seit 2014 gibt es in Hamburg mit „Wilhelmsburg Solidarisch“ einen etwas anderen Versuch mit sozialen Konflikten umzugehen. Die dort Aktiven bieten einen Anlaufpunkt für alle, die sich mit Vermieter*innen, Chefs und Behörden rumärgern und sich gegenseitig unterstützen wollen. Die Themen sind vielfältig: Lohnklau, Jobcenterschikane, Zwangsräumungen und Aufenthaltsprobleme sind nur einige Beispiele. Wo es möglich und sinnvoll ist, setzt die Initiative auf öffentliche und direkte Aktionen.

Bei all dem haben sich die Beteiligten vorgenommen die gesellschaftlichen Ursachen, die den Problemen zu Grunde liegen, zu bennen und zu bekämpfen, um nicht Gefahr zu laufen, nur an den Symptomen herumzudoktern.

Welche Erfahrungen die Initiative bisher gesammelt und welche Erfolge sie erzielt hat, wird im Vortrag ebenso benannt werden, wie die Probleme und Grenzen die sich aus der praktischen Solidaritätsarbeit ergeben.

Im Anschluss wollen wir darüber diskutieren, ob die langfristige Basisorganisierung entlang der sozialen Frage der in der (radikalen) Linken oft üblichen Kampagnen- und Teilbereichspolitik vorzuziehen ist. Oder ob es die wechselseitige Ergänzung von beidem braucht, wenn wir unserem Ziel, die Linke gesellschaftlich zu verankern und Gegenmacht aufzubauen, näher kommen wollen.

 

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