INTRO 5: Anarchismus – Marxismus – Sozialismus

Anarchismus und Marxismus, die zwei großen ideengeschichtlichen Strömungen der sozialistischen Bewegung, verbindet die Sehnsucht nach einer freien Gesellschaft ohne Unterdrückung und Ausbeutung, in der die Bedürfnisse des Menschen im Mittelpunkt stehen. Für diesen zu erkämpfenden Gesellschaftszustand bezogen sich historisch beide Strömungen positiv auf den Begriff des Kommunismus. Doch gerade in strategischen Fragen bestanden aber erhebliche Differenzen, die bis in die heutige Zeit wirken.

Im Seminar werden die Ideen, Geschichte und Entwicklungen beider Ansätze skizziert und anhand ausgewählter Akteur_innen die Gemeinsamkeiten und Differenzen vorgestellt. Behandelt werden unter anderem die Unterschiede in Themen wie der Analyse des Staates, Fragen der Organisierung, Herrschaftskritik, der Gewaltfrage sowie Revolutions- und Transformationskonzepte.

Das Seminar setzt keine Vorkenntnisse voraus. Gewünscht ist von den TeilnehmerInnen eine respektvolle und offene Diskussionskultur, bei der sich niemand für Fragen genieren oder sich wegen detaillierter Expert_innendebatten langweilen muss. Beim Seminar geht es uns um die gemeinsame Aneignung kritischen Wissens, das wir für die politische Praxis nutzbar machen wollen.

Der Referent Philippe Kellermann veröffentlichte u. a. das Buch ›Marxistische Geschichtslosigkeit‹ und ist Herausgeber der Reihe „Begegnungen feindlicher Brüder, ›Anarchismus, Marxismus, Emanzipation‹“ und diverser klassischer Schriften des Anarchismus.

Die Veranstaltung findet in Aschaffenburg statt und wird organisiert von der Interventionistischen Linken AB und unterstützt vom Kurt Eisner Verein

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung per Email ist erforderlich.

Weitere Infos unter www.basisgruppeab.blogsport.eu

 

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