Rojava Calling – Solidarität muss praktisch werden

Der Angriffskrieg, den die türkische Armee und dschihadistische Gruppen gegen die basisdemokratische Gesellschaft und die Menschen in Nordsyrien/Rojava führen, stellt die Errungenschaften der Frauenbewegung, der Rätedemokratie und des friedlichen Zusammenlebens von Kurd*innen, Araber*innen, Turkmen*innen und andere Volksgruppen in Frage. Knapp sechs Jahre nach dem Beginn der basisdemokratischen Revolution Rojavas stehen die Menschen in Nordsyrien mit dem Rücken zur Wand.

Die nordsyrisch-kurdischen Volks- und Frauenverteidigungseinheiten (YPG/YPJ) und die Syrian Democratic Forces leisten Widerstand gegen die reaktionären und faschistischen Angriffe. Sie kämpfen für einen Lichtblick in Westasien und für die Hoffnung auf Emanzipation weltweit.
An ihrer Seite stehen auch Menschen aus anderen Teilen der Welt.
Trotzdem hält sich die transnationale Solidarität bislang in Grenzen. Das muss sich ändern.

In diesen Tagen geht es deshalb um konkrete Perspektiven der Solidarität und desZusammenwachsens. Es geht darum, den Faschismus aufzuhalten und eine solidarische gesellschaftliche Alternative aufzubauen.

Der Referent Anselm Schindler war in den vergangenen Jahren mehrmals in den kurdischen Gebieten der Türkei, Syriens und des Irak unterwegs und wird versuchen, die Konflikte in Nordsyrien einzuordnen und Stichworte für eine Diskussion um gemeinsame Perspektiven zu liefern.

Der Vortrag findet im Stern, Platanenallee 1, AB statt und beginnt pünktlich um 20 Uhr.

Beim Vortrag werden auch Spendengelder für die humanitäre
Solidaritätsarbeit von Medico International gesammelt

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